Dienstag, 23. April 2013

haarige sache

Hallöchen,
heute möchte ich euch in meine Welt entführen und ein bisschen aus meiner Vergangenheit zeigen. Ich bin ein sehr farbenfroher Mensch, deshalb möchte ich ein neues Label namens "bunt" starten. Hier werde ich verschiedene Facetten meines Alltags einbringen, vor allem die, die das Leben fröhlicher machen. Farben sind für mich und mein Glück elementar. Mich hat man wohl noch nie ganz in schwarz gesichtet und das ist auch gut so. Neben der Kleidung und meiner Wohnung bringt aber noch etwas anderes Farbe in mein Leben: meine Haare. Ich habe sehr spät angefangen sie zu färben, dann aber richtig. Meine Naturhaarfarbe ist straßen-köter-blond.
Danach kam rot. Erst Strähnchen, dann das ganze Haar. Rot ist bis heute mein großer Favorit. Allerdings ist es wahnsinnig pflegebedürftig, vor allem wenn man dauerhaft sattes rot möchte. Nach dem eintönigen rot kam meine "Punk-Phase" und mit ihr blau und grün. Nicht auf dem ganzen Kopf, sondern immer mit rot, dunkel-lila oder braun gemischt.

 
Das sah dann so aus. Ein wenig gewöhnungsbedürftig, vor allem für meine Eltern. Ich fand es klasse und habe mich damit richtig wohl gefühlt. Doch auch hier kam wieder der Aufwand, ihr glaubt gar nicht wie schnell blau blass wird und nach gruseligen hexen-grau aussieht. Deshalb verabschiedete ich mich irgendwann von meinen bunten Haaren und die Punk-Szene verließ ich gleich mit. Bringt ja nichts, so halbe Sachen.


Ich versuchte es mit braun, das war aber zu der Zeit noch nichts für mich, also stieg ich wieder auf rot um, diesmal etwas blasser. Ich war zufrieden, mein Freund war es nicht, deshalb wechselte ich zu blond. Ein Tipp unter Freunden: wechselt nie von rot zu blond. Das Ergebnis war ein riesiger Verlust an Haaren und das was auf dem Kopf übrig blieb war dezent orange.




















Zunächst orange und später blond blieb ich eine sehr lange Zeit. Leider sieht man bei blonden Haaren den Ansatz schneller als erwünscht und deshalb hieß es immer fleißig nach blondieren, was zu immer weniger Kopfbedeckung führte. Deshalb kam eines Tages der Entschluss: weg mit blond und back to the roots. Alles auf Anfang, wir lassen die Farbe rauswachsen! Vorher färbte ich selbstverständlich erstmal braun, damit der Ansatz nicht komplett bescheuert aussieht.

Und so ging es mehrere Monate, oben Natur, unten eine Mischung aus braun und blond. Bis dann eines göttlichen Tages eine gute Freundin von mir erwähnte, dass es in einer bestimmten Drogerie mit roten Zeichen, eine Schaumtönung gibt, die sich nach einigen Haarwäschen von allein verabschiedet. Und besagte Tönung gibt es auch in rot. Da erfüllte sich mir ein Traum. Ich kann meine Haare immer noch mehr oder weniger rauswachsen lassen, um alle Reste der Blondiermaßnahmen endgültig zu beseitigen. Und wenn ich möchte kann ich dennoch rot sein. Nicht so knallig aber immerhin. Ich bin glücklich!
So das war meine Haar-Reise. Habt ihr schon mal eine außergewöhnliche Farbe auf dem Kopf gehabt oder findet ihr das albern und bleibt lieber bei dem natürlichen Look?
winke, winke sinny

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