Dienstag, 9. April 2013

krankengeschichte

Hallöchen!
Nach einer kleinen Auszeit, die ich die meiste Zeit mit Fieber im Bett verbracht habe, bin ich wieder da. Was macht man, wenn dank Mandelentzündung keinerlei Aufgaben anstehen? Genau, lesen und den gleichen Film ansehen, den man schon gefühlte 50 Mal gesehen hat.
Liebe, Liebe und noch mehr Liebe, so wird man schnell wieder gesund.
Ich habe letzte Woche Donnerstag, genau ein Tag vor den einbrechen der Krankheit, als hätt' ich's gewusst!, dass derzeit viel umworbene und besprochene Buch "Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyers erstanden. Ich muss zugeben, dass 50 Prozent der Kaufentscheidung mit dem Cover zusammenhingen, aber es ist auch wirklich schön und ich liebe es, wenn die Schrift eine fühlbare Textur ist. Jetzt, 520 Seiten später, bereue ich es auch inhaltlich keinesfalls, mich für dieses Buch entschieden zu haben. Anfangs habe ich, zugegeben, ein wenig auf die Steigerung der Handlung gewartet, doch dann kam sie und hat mich mitgerissen. Und zum weinen gebracht. Drei mal. Es geht um einen jungen Mann namens Will, der seit einem schweren Autounfall Tetraplegiker ist. Und um eine Frau namens Louisa, die ihren geliebten Job in einem Café verliert und nun für Will als Pflegekraft arbeitet. Aber eigentlich geht es um so viel mehr. Welches Leben ist lebenswert? Und was ist moralisch richtig und falsch, und wer entscheidet darüber? Nach einem beschwerlichen Einstieg schafft es die Autorin in ihrem Buch Liebe und Leid unendlich nah aneinander zu demonstrieren. Ein Buch, das sicher nicht kompliziert geschrieben ist, aber dennoch eine eigene Tiefe entwickelt, mit der sich der Leser auseinander setzen muss. Ich mag es sehr.

Da das halten eines Buches zu Ermüdungserscheinungen führen kann, vor allem, wenn man sowieso schwach ist, habe ich zwischendurch ein altbewährten Film in den DVD-Spieler geworfen. Twilight. Ich weiß, dass viele ihn für einen Teenie-Film halten, aber mal ehrlich so viel Liebe ist doch einfach nur schön. Und zwar immer und immer wieder. Auch wenn beim wiederholten Ansehen immer mehr unstimmige Kleinigkeiten auffallen. Und wenn Bella und Edward am Ende eng umschlungen tanzen schlägt jedes Herz höher. Meines zumindest. Obwohl ich eher Team Jakob bin, aber das lassen wir außen vor. Übrigens: findet noch jemand das Kristen Stewart zwar keine Schauspielkünste aber dafür unglaublich wunderschöne Haare hat?
Das war es für heute, mehr demnächst.
Winke, winke sinny.

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