Dienstag, 14. Mai 2013

der Gang zum Frisör

Es gibt Dinge die man erledigen muss, obwohl sie keinen Spaß machen. Dazu gehören: die Wohnung aufräumen, den Müll wegbringen, langweilige Pflichtseminare besuchen. Und für mich: der Gang zum Frisör. Warum? Nun ja, dass was die meisten Erdenbewohner als "entspannende" Kopfmassage bezeichnen ist für mich die Vorstufe der Folter. Zunächst muss der Nacken in ein sehr unbequemes Waschbecken gelegt werden. Dann werden die Haare mindestens mit zwei verschiedenen Irgendwas einschamponiert, dabei kommt dann der Moment zum Einsatz, in dem sich fremde Finger in die eigene Kopfhaut graben. NICHT SCHÖN!
Ist das erstmal überstanden, wird es nicht viel besser. Die Frisörin fragt mich, wie ich die Haare haben möchte, Spitzen schneiden, bitte leicht stufig, der Spliss soll weg!, und dann kommt mein zweitliebster Teil: das Schweigen. Ich weiß nicht warum, aber dieses allgemeine über dies und jenes quatschen kann ich nicht. Ich meine, nicht das ich es nicht möchte. Ich weiß über Klatsch und Tratsch bescheid, kein Problem. Aber es kommt einfach nicht zu stante. Niemals. Schon irgendwie komisch, oder?
Meistens werden die Haare dann zu kurz geschnitten, aber damit rechne ich bereits vorher, das kann mich nicht mehr fertig machen. Warum ich dennoch quasi regelmäßig den Frisör besuche? Weil meine Haare dank Gewalt-Färbe-Attacken meinerseits, siehe hier, dringend regelmäßige Kürzung benötigt.
Warum ich heute über dieses Thema blogge? Das liegt doch auf der Hand, heute war es mal wieder so weit. Und um den Post bildlich zu unterstützen:
von vorne
von hinten
Das wär's für den Augenblick, ich mach mir heute einen hoffentlich lustigen Filmabend. Winke, winke, sinny.


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