Donnerstag, 13. Juni 2013

Hessen, Party, Spaß

Ich melde mich endlich mal wieder aus meinem Sumpf von Hausarbeiten, Seminarleitungen, Thesenblättern, Gruppenarbeiten und Büchern, die gelesen werden müssen. Letztes Wochenende habe ich mich freigeschaufelt und bin mit Papa und Freund ins schöne Thüringen gefahren um das erreichen des vierten Lebensjahres meiner Nichte zu zelebrieren.
Die Hinfahrt erwies sich als starke Nervenprüfung. Und das unerwarteter Weise in Thüringen. Meine Eltern und ich hegen, seit die 500 km zwischen uns und dem Rest der Familie liegen, einen enormen Hessenhass. Und das aufgrund der Autobahnen. Dort stehen nämlich ganz viele Schilder auf denen lustige Angaben wie 100 (wenn es Berg runter geht) und 120 (Berg hoch). Es sei denn es taucht eine Baustelle auf, die bevorzugt mit Kinderbildern unterstrichen werden. Dann ist nur 60/80. 
Lange Rede, kurzer Sinn, Hessen war diesmal (zumindest auf der Hinfahrt) nicht der Ort des Übels. In Thüringen tauchten sieben(!!!) Baustellen auf, bei jeder gab es einen Stau inclusive und gekrönt wurde das ganze mit einem zwölf Kilometer Stau, kurz vorm Ziel.
Nachdem wir, etwas verspätet, ankamen, wurde es lustig. Freund und ich gingen mit meiner Cousine und ihrem Freund was trinken. Dabei waren die Drinks für mich und Cousine alkoholfrei - sie ist gefahren und ich trinke keinen Alkohol, weil er ekelig ist. 
Samstag war dann der Partytag und bevor es losging zog ich noch durch die Stadt und machte Fotos (just for you!)
mein absolutes Lieblingsgebäude - die Orangerie
Traumhaus (es war schöner vor der Renovierung)
Natur/Stadt-Bild
die Natur holt sich die Stadt zurück
ich und die Straße, die zum Markt führt,
ich schaue übrigens direkt auf meine ehemalige Schule
Die Feier selbst war toll. Was gibt schöneres als mit Kindern spielen, spazieren gehen (mit Kindern, Hund und der ganzen Familie) und lecker gegrilltes Essen? Richtig, nichts! Deshalb habe ich den Tag auch sehr genossen. Den ganzen Stress konnte ich dabei auch vergessen.
Am nächsten Tag hatte ich den absoluten Muskelkater. So blieb mir das Wochenende noch ein paar Tage in Erinnerung. Die Rückfahrt war ein Highlight für sich. Diesmal zeigte Hessen wieder sein wahres Gesicht, aufgrund einer unzureichenden Umleitung sind wir einmal quer durch hessische Hinterland gefahren. Dann hat es in strömen geregnet. Schlussendlich hat das Auto aufgegeben und ist nicht mehr schneller als 100 gefahren (wenn es abwärts ging). War also eine sehr spannende Fahrt. 

Das Wochenende alles in allem war wunderbar und ich freue mich schon auf das nächste Mal (Anfang August). Jetzt verabschiede ich mich wieder in mein Papierkram und wünsche allen ein schönes Wochenende. Winke, winke sinny.

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