Donnerstag, 18. Juli 2013

große Freude, kleine Enttäuschung und Melone

Heute ist der letzte Tag. In zwei Stunden werde ich zum letzten Mal in diesem Semester zur Uni fahren um ein Seminar zu besuchen. Und ich muss sagen: es wird auch Zeit. Zwar vergingen die vergangenen Wochen wie im Flug, weshalb ich beispielsweise keine Zeit und Inspiration zum bloggen hatte, dennoch zogen sich einige Stunden, in ganz bestimmten Seminaren, unendlich. Deshalb springe ich heut Abend drei Mal fröhlich im Kreis und schreie "yippi". Die nächsten Monate werden bestimmt supi, die ein oder andere Beschäftigung ist schon geplant - ich werde dann selbstverständlich berichten.
Nun möchte ich nicht so tun, als hätte ich die letzten Wochen nur gelernt, so konsequent bin ich leider nicht. Deshalb gab's zur Ablenkung eine neue Serie, ein neues Buch und ganz viel Wassermelone. Letzteres ist übrigens das beste an unserem jetzigen Wohnort. Die gibt's überall in Massen.
Genussmensch- wie mich mein Papa erst kürzlich liebevoll nannte.
Bei der Serie handelt es sich um Suits, und das wir uns die angesehen haben war mehr als ein Zufall. Denn eigentlich gibt es bei uns eine goldene Regel: wir sehen uns keine Serien an, die länger als 20 Minuten gehen. Bis jetzt habe ich zwei Ausnahmen gemacht: Gilmore Girls und Once upon, beide gehören zu meinen Lieblingsserien (von denen ich insgesamt aber bestimmt 20 habe). Freund hingegen schaut sich gern mal Supernatural an, so gar nicht meins. Mit Suits haben wir nun zum ersten Mal einen gemeinsamen Nenner bei einer längeren Serie gefunden. Und es ging super schnell, da waren auch schon die ersten zwei Staffeln gesehen, nun warten wir sehnsüchtig auf die Fortsetzung, das kann aber noch dauern, denn unsere zweite goldene Serienregel: wir sehen uns immer alles auf deutsch an. Hier übrigens ein kleiner Trailer, der Geschmack auf die Superigkeit (Wortneuschöpfung) machen soll:


Warum ich die Serie so liebe? Ich mags, wenn eine Serie nicht langweilig ist, gleichzeitig kann ich zu viel Spannung und Intrigen gleichzeitig nicht gut verkraften (Märchen oder Kinderfilme finde ich ganz schlimm). Bei Suits gibt es immer was Neues, aber ein Großteil der Stories sind in einer Folge abgehandelt, so dass man sicher sein kann, das am Ende immer alles gut wird. Außerdem sind die Schauspieler einfach großartig. Ich bin ja nicht so der Typ, der alle Schauspieler beim Namen kennt, von daher waren mir auch in dieser Serie alle unbekannt, doch jetzt bin ich wirklich großer Fan, vor allem von Donna. Also wenn das Wetter wieder schlechter wird, oder ihr aufgrund eines Sonnenbrandes die Wohnung nicht verlassen könnt, schaut euch Suits an! 

Weniger euphorisch muss ich jetzt leider über das Buch berichten, das ich gelesen habe.
 Es handelt sich um Lucinda Rileys drittes Werk mit dem Namen "Der Lavendelgarten". Da ich die Autorin sehr schätze habe ich einen Freudenschrei bei der Entdeckung im Buchladen (ja ich gehören übrigens zu den Menschen, die bevorzugt in die Läden gehen und dort entdecken) gemacht. Das Buch trotz der stressigen Unizeit angefangen zu lesen. Und weil ich, wenn ich einmal anfange etwas zu lesen, es auch beenden muss, habe ich nur drei Tage für das Werk gebraucht. Aber es war wirklich nicht annähernd so gut, wie die Vorgänger. Die Story war voraussehbar, die Figuren nicht wirklich tiefsinnig gezeichnet, es gab einige Stellen die wirklich ausbaufähig gewesen sind. Leider wurden sie nicht ausgebaut. Mit Sicherheit werde ich der Autorin noch eine Chance geben, falls sie wieder ein Buch veröffentlicht, deoch zunächst rate ich: lest die ersten beiden Werke (Das Orchideenhaus, Das Mädchen auf den Klippen), die sind nämlich richtig schön, und lasst das Lavendelhaus aus (trotz des wundervollen Titels.)

Ich bereite mich jetzt auf die Uni vor - letzter Tag ole! - und versuche mich bald wieder zu melden. Winke, winke, eure sinny.

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