Samstag, 31. August 2013

Alles hat ein Ende / Paris #5

Nun bin ich schon seit über einer Woche wieder zu Hause und der Alltag hat mich mehr oder weniger erfolgreich wieder eingeholt. Ich möchte nun die letzten beiden Paris Tage mit euch teilen, bevor ich endgültig über beide Ohren in Wilhelms Meisters Lehrjahre verschwinde.
Ich werde die letzten beiden Tage etwas anders als die anderen aufrollen. Das liegt zum einen daran, dass viele der Sehenswürdigkeiten schon in den ersten drei Tagen abgelaufen wurden und wir die Zeit mehr genutzt haben um durch die Viertel zu schlendern und nochmal alles zu essen was es gibt.
Zunächst: was haben wir gesehen: wir waren in allen möglichen Kirchen, die sich uns dargeboten haben.

seltener Anblick: sinny in der Kirche
 Dann waren wir noch in der Nationalbibliothek, ein prächtiges Gebäude in dem fotografieren in den schönen Lesesaal leider verboten war. Schade. Im oberen Stockwerk gab es ein kleines Museum. Sehenswert!
 Der Brunnen der Unschuldigen, hach wie lang hat es gedauert, bis wir ihn endlich gefunden hatten. Aber er ist ein Meisterwerk, die Suche hat sich gelohnt.
Die schönsten und entspannendsten Orte der Stadt, der Parc du Luxemburg und ein Platz an der Saine mit Blick auf die beiden Saine Inseln.

nein, wir haben keinen Amerika-Abstecher gemacht

das große Schloss im Park

Und jetzt zum kulinarischen: in jeden Reiseführer und im Internet seht ausführlich beschrieben wie und wann und in welcher Reihenfolge die Franzosen essen. Ehrlich gesagt hat mir das Angst gemacht. Genauso wie die Behauptung, dass in Frankreich kein Englisch gesprochen wird, weil die auf ihre eigene Sprache so unendlich stolz sind. Erstens: es gibt an jeder Ecke etwas zu essen. Die Preise sind zwar leicht gehoben, aber in den meisten Restaurants geht es. Vorbestellen muss man vielleicht die Plätze für die Top-Restaurants, bei den meisten kann man einfach reingehen und sich einen Tisch zuweisen lassen. Es gibt tatsächlich die Auswahl sogenannter Gänge (2 oder 3), also mit Vorspeise, Hauptgericht und Dessert oder nur Hauptgericht mit Vor- oder Nachspeise, ihr könnt aber auch einfach eine Mahlzeit wie hier auch bestellen. An jeder zweiten Ecke gibt es Mc'es oder Quick-Burger, sowie Crepes, Sandwiches, sogenannte Hot-Dogs (Würstchen im Baguette) und vieles mehr. Keiner verhungert, auch nicht mit kleinem Geldbeutel. Und jetzt zu zweitens: wir sind super ohne französisch Kenntnisse durchgekommen, mit Englisch und meinem Spanisch, was ich immer als Französisch verkaufen wollte. Macht euch also keine Sorgen. Und im Zweifelsfall gibt es immer noch Gestik, die verstehen alle.
Kulinarische Highlights der letzten Tage:
Tarte au Citron, ich habe viel zu viele von diesen Teilen gegessen,
super yammi!
eine Quiche mit Pilzen, das musste sein, gibt es dort überall beim Bäcker
Falafel
 In Paris wird, vor allem in den Restaurants sehr viel mit Fleisch serviert. Gute Alternative sind die vielen Falafel-Stände. Sehr, sehr lecker.
der beste, geilste Fruchtshake ever! Apfel-Himbeere
Wir sind in der Zeit nicht vom Fleisch gefallen, gut das wir uns soviel bewegt haben. Nun, abschließend und super-exclusiv folgen Fotos von unserem Zimmer:
Bad mit Wanne, ich bin ausgerastet vor Freude! (3x war ich baden)
klein aber sehr fein und zu unserer Freude ein Doppelbett,
ja wir hatten da auch schon andere Erfahrungen gemacht.
der Blick nach draußen offenbart unseren Frühstücksplatz
So, das war es jetzt. Mit einem kleinen weinenden Auge verabschiede ich mich. Paris ist wirklich eine wunderschöne Stadt, es scheint als würde sie nur existieren um ihre Schönheit zu demonstrieren. Ich kann jedem zu einem Urlaub in dieser Stadt raten, allerdings empfehle ich nicht nur das Abklappern der Sehenswürdigkeiten. Den individuellen Charme kann man nur durch Spaziergänge erkennen.
ein letzes Bild auf Pariser Boden

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