Mittwoch, 28. August 2013

Paris #4

Wo geht nur die ganze Zeit hin? Ich komme mit dem bloggen leider nicht so nach wie ich mir das vorgestellt habe, immer ist irgendwas anderes. An vorderster Front verlangen zwei Hausarbeiten dringen meine Aufmerksamkeit.
Jetzt aber Schalter umlegen und wieder in den Entspannungsmodus schmeißen: der dritte Tag in Paris soll nun gefeiert werden.
An Tag drei sind wir zunächst den Montmartre hoch gelaufen, war von unserem Hotel aus gar nicht so weit und irgendwie kam es mir auch nicht so hoch vor, obwohl ich ja mit Abstand und größter Sicherheit der Berghasser überhaupt bin. Wir haben auch keine kleine Touristenbahn genommen, sondern sind einfach immer Richtung Sacre Coeur gelaufen.
die Sacre Coeur auf dem Montmartre
Wir sind auch nach oben gestiegen, wiedereinmal Treppen (seit dem Parisaufenthalt kommen mir unseren Haustreppen in den dritten Stock gar nicht mehr so viel vor). Der Ausblick war total schön, vor allem weil man den Eiffelturm sehen konnte.
der Blick von oben
 Wir sind danach fröhlich durch das Viertel geschlendert, haben uns wohlüberlegt nicht malen lassen und haben den (meiner Meinung nach) besten Laden für Macarones gefunden. Natürlich habe ich davon kein Foto gemacht. Wäre sonst auch sehr untypisch. Danach sind wir Richtung Friedhof Montmartre gelaufen, ich als Düsseldorferin musste da unbedingt hin. Nachdem wir den Friedhof einmal komplett umlaufen sind, haben wir den Eingang gefunden. Der Friedhof ist wirklich wahnsinnig idyllisch (Achtung Ironie!). Steingrab an Steingrab mit wenig grün, dafür mit Schnellstraße obendrüber. Und auf diesem schönen Stückchen Erde liegen:
na wer erräts?
Heinrich Heine und Frau Heine (steht ungelogen so auf dem Grab). Der Namensvetter meiner Uni und Autor von vielen Büchern und Gedichten. Eines seiner Gedichte steht sogar auf seinem Grab.
Nach diesem vielen grau in grau wollten wir einen wesentlich angenehmeren Ort aufsuchen und sind im Park Monceau gelandet.
 Warum ist das Gras so grün? Weil es bewässert wird, wie ich in Stoffschuhen festgestellt habe.

Besonderes Highlight: die Bepflanzung. Mir hat am besten der Vulkanausbruch aus Blumen gefallen. Danach sind wir quer durch die Stadt Richtung Saine geschlendert.
 Vorbei am Arc de Triumph (oder auch Triumphbogen), auf den wir am Abend noch hoch gestiegen sind um Paris bei Nacht zu bewundern. Zwischendurch gab es immer mal wieder eine kleine bunte Süßigkeit die mein Herz erfreut. (Mittlerweile kann ich sie nicht mehr sehen.)
Sinny mal wieder mit einen Macaron in der Hand. 
Unser Abendprogramm war toll: die Lichter von Paris bewundern und die Schönheit der Stadt bei Sonnenuntergang erkennen.
Louvre bei Sonnenuntergang, schönes Licht, oder?
Yammi! Mein Freund sagt ich esse wie ein Waschbär.
Aussicht auf Paris bei Nacht von Arc de Triumph
 Und schneller als wir es mitbekommen haben war auch der dritte Tag schon wieder vorbei. Die Zeit verfliegt wirklich, wenn man Spaß hat. (Oder wenn man viel Arbeit hat, aber das tut jetzt nichts zur Sache.)


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