Mittwoch, 11. Dezember 2013

Alle Jahre wieder -

oder: Weihnachtsklassiker und warum man sie lieb haben sollte.

Ich denke jeder Mensch kennt es, Geschenke, die jedes Jahr wieder unterm Baum liegen. Besagte Geschenke werden gern für Wichtel genutzt (ich hasse Wichtel, ganz ehrlich!) und den Liebsten unter uns geschenkt, die einfach schwer zu beschenken sind, soll heißen, für die einen nichts besseres einfällt. Ich selbst habe schon einige solcher Pakete bekommen und - so ehrlich muss ich sein - wahrscheinlich noch viel häufiger verschenkt. Heute möchte ich mal die Klassiker aufzählen und erklären, warum sie eigentlich doch ganz toll sind.

1. Kerzen: JEDER hat mindestens einmal in seinem Leben eine Kerze verschenkt und erhalten. Darauf würde ich glatt wetten. Kerzen sind das absolute Notfall-Geschenk. Weil es sie aber auch überall gibt und die Läden somit suggerieren, dass es sich bei Kerzen um etwas ganz tolles handelt. Und wenn wir mal ehrlich sind: Kerzen sind auch schön. Gerade zur Weihnachtszeit gibt es nichts besseres als den Geruch von brennenden Kerzen (unbedingt mit Streichholz angezündet!). Kerzen strahlen Ruhe, Zufriedenheit und Geborgenheit aus. Es gibt nur zwei Dinge zu beachten: a) die Kerze sollte zu dem Beschenkten passen, sprich Lieblingsfarbe oder den Ton der Einrichtung treffen und nicht 0815 aussehen. b) Für den Beschenkten: die Kerzen müssen angezündet werden, wenn sie im Schrank verstauben ist niemanden geholfen.

2. Auch immer ein Hit: Tassen. Ich selbst habe natürlich schon welche verschenkt, aber auch immer wieder gern bekommen. Dazu muss ich sagen, dass ich glaube ich eine Ausnahme bin, denn ich freue mich wirklich und ehrlich über Tassen. Wir haben eine kleine, bunte Sammlung in der Küche und ich freue mich immer über Neuzugang. Allerdings sollte beachtet werden, ob das auf andere zu-Beschenkende auch zutrifft, es gibt Haushalte, in denen einheitliches Geschirr Standard ist, da passt eine "Mama-ist-die-Beste"-Fototasse nur so semioptimal. Allgemein sollten Tassen auch nicht wahllos, sondern nach richtig schönem Motiv und Form ausgesucht werden. Dann freut sich die Beschenkte bestimmt.

3. Wenn gar nichts mehr geht, geht immer noch: der Gutschein. Gutscheine kann man für alles kaufen. Personalisierte wir-machen-mal-was-zusammen, Douglas (die verdienen sich doch allein mit Gutscheinen dumm und dusselig), Buchläden oder Bekleidungsfirmen aller Art. Gutscheine sind praktisch, weil die Beschenkte sich das Objekt der Begierde am Ende doch selbst aussuchen kann, oder weil sie zeitlich flexibel sind. Ich persönlich bin ein Fan von Gutschein geschenkt bekommen. Vor allem machen-wir-mal-was-gemeinsam-Gutscheine finde ich grandios. Gemeinsame Zeit ist immer gut, auch wenn man die eigentlich auch ohne Gutschein haben sollte. Bei Gutscheinen von Geschäften lohnt sich ein zweiter Blick. Mag die zu-Beschenkende wirklich Parfum? Oder trägt sie die Kleidung von xy? Sonst kann ganz schnell die große Enttäuschung kommen.

Ich finde es gut, dass es die Sicherheitsgeschenke gibt. Nicht jedes Jahr kann immer eine Knaller-Idee an der Ecke stehen und wenn man das ein oder andere beachtet, sind diese Geschenke wirklich eine Freude wert. 

Sonntag, 8. Dezember 2013

Deko für Weihnachten

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit fangen die Häuser an zu Leuchten, es stehen riesige Weihnachtsbäume in der Stadt und jedermann schmückt sein trautes Heim. Bei uns fällt die Deko recht mager aus, es gibt ein Holzschild auf dem in bunten Farben "Frohe Weihnachten" steht, eine Glaskugel, die schneit, aber schon lang keine Melodie mehr spielt (beides Reliquien aus meiner Kindheit) und eine Weihnachtskugel, die aber das ganze Jahr in der Küche an der Gardienenstange hängt.
Ein Weihnachtsbaum lohnt sich bei uns nicht wirklich, über die Feiertage sind wir ja sowieso unterwegs. Und zu mehr Deko kann ich mich nicht aufraffen, denn übertrieben verspielt will ich es nicht und schön-elegant kann ich leider nicht. Gut, dass es im Zweifelsfall immer Mama gibt. Meine macht sich die Mühe und bastelt mir einen eigenen Adventskranz.
Die Kerze und einige der Deko-Materialien haben wir zusammen letztes Jahr in Münster auf dem Weihnachtsmarkt ausgesucht. Da steckt also ein bisschen Erinnerung drin und dazu ist der Kranz wunderschön. Eine bessere Deko kann man sich für Weihnachten doch gar nicht wünschen, oder? 

Freitag, 6. Dezember 2013

Weihnachtskalender

Eigentlich bin ich ja etwas spät dran, aber da ich die letzten Tage außer Gefecht war und es zudem mein Blog ist - und ich somit (zumindest hier) tun und lassen kann was ich will - schreibe ich heute über Adventskalender.
Ich verfolgte Anfang Dezember mit offenem Mund und viel Respekt, etliche Beiträge zum Thema Weihnachtskalender selbst basteln. Ich bin da vielleicht nicht die richtige dafür um Tipps zu geben (ich pack meinem Freund immer Schoki in den Kalender - aber kann man davon denn wirklich jemals zu viel haben?). Das wird also eher eine Angeber-Nummer: schaut mal her was ich für einen tollen Kalender habe:
24 liebevoll eingepackte Pakete. Ist das nicht atemberaubend? Vor allem wenn der Freund sich selbst nicht unbedingt zu den größten Einpackkünstlern dieses Universums zählt.
Und weil ich nicht genug bekommen kann, oder es jedes Jahr nur einmal Weihnachten ist, habe ich noch einen Pralinen-Kalender, einen feinen Schoki-Kalender und einen ganz einfachen Schoki-Kalender. Die werden aber alle drei mehr oder weniger fair mit dem Freund geteilt.