Samstag, 1. Februar 2014

"Ganz Nah ist das Phantom der Oper da...

...es lebt in mir."

Ich war in Hamburg! Und zwar nicht einfach so, sondern um mir das wohl beste Musical ever (ever, ever - na wer versteht den Hinweis auf Deutschlands-Dumm-TV-Sendung Nr.1?) anzuschauen. Und wie sich das für das allerbeste Musical aller Zeiten gehört, war es einfach nur atemberaubend. Aber zurück zum Anfang. Angefangen hat es mit einem Buch: "Das Phantom" von Susan Kay, ist eines der Bücher, die mich in meinem Leben am meisten beeindruckt haben. Die Geschichte, der Schreibstil einfach alles ist stimmig in diesem Buch, das ich nur aufgrund einer guten und sehr aufmerksamen Freundin gelesen habe, danke. Auf jeden Fall sorgte das Buch für eine Phantom-Begeisterung noch bevor ich das Musical jemals gehört hatte. Dann folgte die DVD-Version. Sehr, sehr schön. Und ich wollte mehr. Also ging es tatsächlich ins Musical, allerdings nicht ins Original, sondern eines von den wandernden. Keine gute Idee. Der Titelsong (Phantom der Oper) fehlte, dafür wurde das Stück mit Habanera aus der Carmen Oper beendet (klicke hier zum hören). War schon eher gewöhnungsbedürftig. Meine liebe Mama dachte aber (glücklicherweise) nicht daran aufzugeben und als sie sah, dass das original Phantom-Musical wieder in Hamburg aufgeführt wird, stand mein Weihnachtsgeschenk fest. (Ladys und Gentleman: darf ich vorstellen, eine übertrieben lange Einleitung). 

Es ging am 02.01. (genau andersherum als das heutige Datum) nach Hamburg, mit Papa, Mama und Freund. Am Abend des ersten Tages (also Donnerstag) ging es ins Musical, allerdings nur für Mama und mich, die Männlein wollten nicht. 
ganz aufgeregt: kurz vor Beginn
Worum geht es? Das Phantom - ein Mensch, der sich als äußerst geschickt erweist, aber körperlich durch sein extrem verunstaltetes Gesicht eingeschränkt ist - lebt in einer Oper und treibt dort sein Unwesen (zumindest, wenn ihm was nicht passt - wer kennt das nicht?) und schult gleichzeitig die schöne Christine im Singen. Dabei verliert er sein Herz an sie, Christine glaubt währenddessen, dass das Phantom ein Engel sei und verliebt sich anderweitig, in den adretten Raul. Das Phantom nimmt die Sache nicht so gelassen auf und das Musical nimmt seinen Lauf...
Und wie war es? Also ich kann jedem, der halbwegs ein Interesse für Musicals hat und für dem es im Bereich des möglichen ist nach Hamburg zu fahren nur wärmstens dieses Musical ans Herz legen. Nicht nur der Gesang ist super (und das ist er wirklich!), auch die Kostüme und vor allem die Szenerie geben einiges her. Vor allem die Inszenierung des Kronleuchters ist fantastisch. Sehens- und hörenswert!
Dein Highlight? Ganz eindeutig die Stimme der Christine war sagenhaft. Ich bekam sogar Gänsehaut (bei mir ein wirklich seltenes Phänomen) und habe ein paar Tränen verloren (das passiert nicht ganz so selten). Daneben waren aber auch die beiden männlichen Hauptdarsteller gut, auch wenn das Phantom zunächst ein wenig schwach auf der Brust wirkte, aber das hat sich bald gelegt.
Hier eine kleine Hörprobe (die Sänger sind die des Originals, von den jetzigen habe ich leider keine schöne Aufnahme gefunden):

Nach diesem unglaublich tollen Abend ging es aber noch weiter. Den Freitag haben Freund und ich komplett zum besichtigen der Stadt genutzt. Es folgen Impressionen mit kurzen Erläuterungen:

Das Hotel in dem wir übernachtet haben. Im Schanzenviertel am Park, ein alter Wassertum. Unglaublich schön, extrem gepflegt und in toller Lage. Ist auf jeden Fall weiterzuempfehlen. (Und die haben ein extrem wohlschmeckendes Frühstücksbuffet!)


Ausblick am Morgen: Sonnenaufgang über Hamburg.



Jeder, der mich ein wenig kennt, weiß von meiner heißen und innigen Liebe zu Nivea. Kein Wunder also, dass es kein halten mehr gab, als ich den riesigen Nivea-Shop gesehen habe.


In der Nähe von der Innenaltster: dort gab es eine gigantische Auswahl an Schoko-Obst (wir reden von Obst, das mit Schokolade überzogen ist, nicht das da Verwechslungen auftauchen).


Mein Glücksmoment des Tages: Ich im Schokomuseum. Einfach großartig. Ich habe Schokolade in allen Formen probiert: als frische Frucht, im getrockneten Zustand, im gerösteten Zustand, mit ein wenig Zucker vermengt, als Pulvermasse, flüssig und als fertiges Endprodukt. Zusätzlich kann man noch seine eigene Schokolade kreieren. Auf meiner waren Sonnenblumenkerne, Smarties und Krokant. Dieses Museum kann ich jeden Schleckermäulchen nur ans Herz legen! Fun fact des Tages: Ich bin 630 Tafeln Schokolade süß (sagt die Waage).


Im Hafen <3


Am letzten Tag sind wir nochmal zu viert an der Außenalster entlang gegangen. Alles in allen war das wirklich ein sagenhaftes Erlebnis.

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