Montag, 31. März 2014

Vergessen

Ich habe den Geburtstag vergessen. Den Bloggeburtstag. Es ist nun mittlerweile etwas mehr als ein Jahr her, da habe ich mich entschieden meine kleine Welt nach außen zu tragen. Eigentlich hauptsächlich für mich. Und ich muss sagen, ich habe nichts bereut.
Wenn ich heute zurückschaue, sehe ich, was in dem letzten Jahr so passiert ist. Ich war in Paris (großes Highlight!), habe mich hin und wieder mit Hausarbeiten abgequält und zu Silvester/Neujahr einen Heiratsantrag erhalten. Was will man mehr von einem Jahr?
Beim Bloggen kann ich vieles verarbeiten, obwohl ein Blog natürlich etwas anderes als ein Tagebuch ist. Ich versuche nicht zu Intim zu schreiben, aber dennoch mein Leben wiederzuspiegeln. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr und versuche fleißig weiter am Ball zu bleiben.
Nun ein kleiner Rückblick:

Meine Bücher - mein Schatz. Einige Buchrezessionen haben sich da angesammelt.
Mein Passion für Eis, anderen Süßkram und Essen im allgemeinen.

Persönliches: sowohl äußerlich als auch innerlich.
Städtetrip: unter anderem Paderborn und Hamburg.

Meine Liebe zur Natur.

Paris <3
Lieblingsbild vom Eiffelturm
Und ganz wichtig: Liebe, Glück und meine bevorstehende Hochzeit.

Sonntag, 30. März 2014

Noch 180 Tage...

...oder Neues von der Braut.
Heute möchte ich mich mal wieder ganz gediegen über die Hürden beschweren, die einer Braut so in den Weg gestellt werden. Kein Wunder, dass sich so viele zu Brautzillas entwickeln. Aber von vorn:
Als ich den Antrag bekommen habe war ich im siebten Himmel. Nichts hätte mich glücklicher machen können. Ich fing sofort an zu träumen, von dem passenden Monat, den richtigen Kleid, möglicher Deko und überhaupt. Soweit so gut. Doch dann beging ich meinen ersten Fehler: ich erzählte, was in meinem Kopf vorging. Das dem Verlobten zu berichten ist kein Problem, er hört sich alles geduldig an - jeden Tag aufs neue ist er die Ruhe selbst wenn ich wieder eine Idee habe ("Wir können die Tische ja nach Märchen benennen!" "Ok."). Wenn sich die Idee dann wieder in Luft auflöst, verwundert ihn das keinen Zentimeter. Er kennt mich halt. Ideen, die länger im Kopf herumschwirren werden auf ihre Realitätstauglichkeit geprüft und abgesegnet und in die Tonne verfrachtet. So ist das mit dem Freund. Bei Familie oder Freunden ist das anders. Die hören eine Idee und setzen sie gedanklich in die Hochzeit ein, ohne Realitätsprüfung. Dann immer wieder zu hören: "aber du wolltest doch..." macht es auch nicht leichter, die Sache realistischer zu beäugen. Deshalb habe ich mir schon einen Panzer zugelegt, alles was die anderen sagen, prallt an mir ab. Ich bin Entscheidungsträger und die besten Ideen stammen von mir. Nicht so eine geile Einstellung, dass habe ich auch schon festgestellt. Deshalb übe ich derzeit. Andere Ideen willkommen heißen, denn sie können Gutes bergen, aber selbst die Zügel in der Hand halten. Anstrengend ist das. Warum wird man auf sowas nicht vorbereitet?
Dann kommen die Fragen. Ich habe das im Internet gelesen und nicht geglaubt. Warum sollte man auch nach dem Dresscode für eine Hochzeit fragen, die erst in sieben oder acht Monaten stattfindet? Oder ob wir kirchlich heiraten. Jeder, der mich mal gesehen oder kurz mit mir gequatscht hat, wird festgestellt haben, dass meine Verbindung zur Kirche nicht unbedingt die engste ist. Sorry, aber nein. Was wir uns wünschen? WHAT? Fragen über Fragen, einfach lächeln und NICHT BEANTWORTEN (das war bei mir Fehler Nummer zwei.)
Weil das ja noch nicht reicht wird zusätzlicher Stress im Internet, Zeitschriften und auf Messen gemacht. Mein Highlight war, als wir im Januar auf einer Messe waren und eine professionelle Hochzeitsplanerin meinte: "Allen, die noch 2014 heiraten wollen wünsche ich viel Glück, stellen sie sich schon mal auf eine Freitagstrauung ein." Es folgten Alpträume und unendlich viel (unnötige) Panikmache (also Panik, die ich mir selbst und meinen Freund machte). Soll ich euch was verraten: wir haben eine Location und einen Fotografen (Dinge, die man schon 12-10 Monate vor der Hochzeit haben sollte). Und ich verstehe immer noch nicht, warum überall suggeriert wird, dass man am besten eine Verlobungszeit von anderthalb Jahre einplanen soll. Würden alle Bräute etwas entspannter an die Planung gehen und wäre die Verlobungszeit höchstens ein Jahr, wie ursprünglich, dann würde die Braut besser schlafen können, ich sag es euch.

Blumen, der entspannende Gegenpol.
Am Donnerstag dürften wir endlich zum Standesamt, um unsere Eheschließung anzumelden (frühstens ein halbes Jahr im voraus, auf den Tag genau). Neben der unglaublich langen Wartezeit gab es noch folgende Highlights: "Sind sie verwandt oder verschwägert? Sind sie verheiratet?" Bitte? Nein. Zack, Ehetauglichkeit festgestellt. Weil wir in einer anderen Stadt, als unseren Wohnort, heiraten möchten, müssen die Unterlagen von A nach B gebracht werden. Das würde die Stadt für uns erledigen, für ein Schnäppchenpreis von 12 Euro. Fürs Briefmarkenaufkleben. Wow und die wundern sich echt, warum Beamte so schlecht im Volksmund dastehen? Wir machen das mit der Postübergabe nun selbst.
Mit der Menge an Text hätte ich nun nicht gerechnet, aber was gesagt werden muss, muss gesagt werden. Nächste Woche gehts zum Standesamt unserer Wahl, ich bin schon gespannt wie alles dort aussieht.

Dienstag, 25. März 2014

Die Mitternachtsrose

Ich bin ja zugegebenermaßen ein Fan von seichter Literatur. Liebeskitsch. Familienromane. Weiber-Literatur. Doch muss man weiter differenzieren. Nur weil ein Buch nicht den Anspruch erhebt, in hundert Jahren noch im Literaturstudium besprochen zu werden, ist es nicht immer schlecht. Viele Autoren setzen sich durchaus mit dem Thema über das sie schreiben auseinander, betreiben Hintergrundrecherche und stecken Herzblut in ihren Roman. Und das merkt der Leser auch.
Heute möchte ich ein Buch vorstellen, dass mein Herz sehr berührt hat. "Die Mitternachtsrose" von Lucinda Riley. Die Autorin hat sich vor einigen Jahren mit dem "Orchideenhaus" einen Platz als Lieblingsautorin erarbeitet, seitdem freue ich mich riesig über jedes neue Buch von ihr. "Der Lavendelgarten" im letzten Jahr war eine Enttäuschung (ihr erinnert euch?), dennoch habe ich mich wirklich gefreut, als ich sah, dass sie was neues veröffentlicht hat. So genug vorgeplänkel, jetzt kommen die Fakten.

Gemütliches Lesen auf gemütlichen neuen Kissenbezügen.
Stoff habe ich selbst gewählt, genäht wurde es dann von der lieben Mama.
Ich bin immer noch ganz verzückt.
Worum geht's? Der junge Inder Ari bekommt von seiner Urgroßmutter mit ihrer Lebensgeschichte, aufgeschrieben für deren verschollenen Sohn, der angeblich im Alter von drei Jahren gestorben sein soll. Die Suche nach den Spuren des Sohnes führen Ari nach England auf das Anwesen Astbury Hall. Dort wird zeitgleich ein Film gedreht, in dem die junge Schauspielerin Rebecca mitwirkt, die so ihre eigenen persönlichen Probleme mitbringt. Natürlich hängt am Ende alles zusammen und die Geschichte nimmt Stück für Stück ihren Lauf. Dabei gibt es immer wieder einen Familienroman typischen Zeitwechsel von Vergangenheit und Gegenwart.
Was ist besonders? Die Intensität. Dieser Roman hat einen relativ leichten Beginn und zieht einen immer mehr und mehr hinein. Ich habe lang nicht mehr so sehr mit den Protagonisten mitgefühlt und am Ende, wenn man das ganze Ausmaß begriffen hat, steht man nur noch sprachlos da. Und es ist wirklich nicht vorhersehbar. Also zumindest für mich nicht. Es macht einfach Spaß. Und Nachdenklich. In dieser Reihenfolge.
Weiterempfehlung? Definitiv ja! Klar sollte es ein grundsätzliches Interesse an der Gattung geben, als ich meinem Freund die Geschichte grob nacherzählte konnte er sich wirklich nicht begeistern. Aber alle, die gern mal schmöckern und sich den Gefühlen hingeben, ist "Die Mitternachtsrose" die richtige Wahl. Ich persönlich halte es für Rileys bestes Werk. Also ran ans Werk!


Montag, 24. März 2014

Jetzt auch mit Brille

Vor einiger Zeit im Zug. Vier Augenpaare schauten mich an. Vor den vier Augenpaaren jeweils ein Brillengestell. "Sag mal Sindy, fühlst du dich eigentlich als Außenseiter?"
Nun, dieser Moment war schon merkwürdig, beschreibt meinen Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis aber ganz gut. Ein Großteil davon trägt nämlich eine Brille. Ich fand das eine Zeit lang ganz cool (als auf einmal alle große schwarze Nerdbrillen aufhatten), doch grundsätzlich war ich froh gesunde Augen zu haben.
Im Laufe des letzten Jahres musste ich allerdings feststellen, dass Dinge in weiter Entfernung leicht verschwommen waren. Was vor allem in der Uni bei Powerpoint Präsentationen eher unpraktisch war. Und dann ist da noch dieser kleine schwarze Punkt in meinem rechten Auge, der mich Begleitet und vor allem bei hohen Lichteinflüssen zu Tage tritt (oder wenn man über ihn redet, gerade ist er wieder da). Das führte auf jeden Fall dazu, dass ich einen Augenarzt aufsuchte. Dieser sagte mir erst die guten Nachrichten: "Sie können räumlich sehen und sind nicht farbenblind." (JUHU!) und dann die schlechte: "Ohne Brille dürfen sie ab heute kein Auto mehr fahren."
Ich gebe der Stadt die Schuld für meine neu erstandene Sehschwäche: mein Papa sagt immer, dass ich in die Ferne schauen soll um meine Augen zu entspannen. Wenn ich hier in die Ferne sehe, dann blicke ich in die Küche meiner Nachbarn vom Haus gegenüber. Entspannung gleich null. Weder für mich, noch fürs Auge.
Das besondere bei mir: ich soll die Brille nur anziehen, wenn ich fernsehe, Auto fahre oder sonst irgendwie in die Ferne schaue. Beim Lesen und arbeiten am PC ist sie verboten. Die einzige Streber-Studentin, die beim strebern die Brille absetzt statt aufsetzt. Na toll.
Ach ja, der Punkt ist ungefährlich, bleibt aber solang, bis er sich von allein entschließt zu gehen. Und dann könnte bereits ein Nachfolger in den Startlöchern stehen. Wird Zeit sich einen guten Namen dafür auszudenken. 
So siehts übrigens aus (mit witzigen Bildbearbeitungsprogramm, man gönnt sich ja sonst nichts.)


Freitag, 21. März 2014

Geburtstagstag

Es gibt verschiedene Geburtstagstypen: die ist-mir-doch-egal-Fraktion, die schön-aber-nun-auch-nichts-besonderes-Fraktion, die ist-mir-sehr-unangenehm-Fraktion und die ich-bin-heute-Prinzessin-Fraktion. In der letzteren befinden sich hauptsächlich kleine Kinder. Und ich. Geburtstag war für mich schon immer sehr wichtig, nicht die große Party, sondern das sehen und sprechen mit Menschen die mir wichtig sind. Und das Gefühl an einem Tag im Jahr was besonderes zu sein.
Der Geburtstag fängt bei mir eigentlich schon immer in der Nacht davor an: ich habe Träume (von möglichen Geschenken - meistens Tiere) und bin aufgeregt. Das hatte als Kind zur Folge, dass ich immer früh aufgestanden bin und meinen Geschenktisch zu betrachten (das gab es noch als ich ein Kind war). Schließlich wollte ich die kleinen Hasen und Welpen und was auch immer alles in meinen Träumen zum Vorschein kam, nicht lange warten lassen. Ach ja und ich war immer extrem neugierig.
Heute sehe ich das etwas gelassener, ich schlafe durch und meistens auch aus - das heißt bis der erste Telefonanruf kommt. Dieses Jahr übrigens um halb neun. Zwar konnte ich meine Eltern überzeugen mich erst später anzurufen, allerdings hat mein Onkel davon nichts mitbekommen und war somit der erste der mir gratulierte (nach dem Freund). Als ich das mein Papa erzählte, der mit neun Uhr der zweite war, hat er nur gesagt, dass er nächstes Jahr wieder um sechs anrufen wird. Juhu.
Für den Tag selbst habe ich keine genauen Vorstellungen, aber entweder ich sehe meine Familie und/oder enge Freunde oder ich will eine Nachricht von ihnen erhalten. Dabei habe ich verschiedene Kategorien. Menschen von denen ich ein Anruf erwarte (Familie), Menschen dir mir eine SMS schreiben sollten (ein Teil meines Freundeskreises) und diejenigen bei denen eine Facebook-Nachricht reicht (andere Freunde). Wenn sich jemand nicht meldet macht mich das dann arg traurig. Kindisch, ich weiß. Dieses Jahr ging aber alles gut.
Es hat sich also so ergeben, dass gestern niemand Zeit hatte (wen wunders, so mitten in der Woche) und ich den Tag mit dem Freund verbracht habe. Und da gestern das Wetter quasi geburtstagsmäßig ausgerastet ist (das gute Wetter kam in fast jeder Gratulation vor!), waren wir zunächst spazieren.
Gestartet sind wir in Hamm. Industrieromantik pur.






Dann am Rhein entlang Richtung Innenstadt.

Ihr könnt euch nicht vorstellen wie erschrocken ich war, als ich plötzlich durch meine Sonnenbrille direkt ein Insekt gesehen habe. Panisch die Brille von Gesicht gerissen, um verzückt zu erkennen, dass es sich um einen kleinen, süßen Marienkäfer handelt.


In der Innenstadt ging es in die kleine Patisserie Pure Freude. Ich stand schon oft vor dem Schaufenster und habe die kleinen Kunstwerke betrachtet. Gestern habe ich sie dann endlich probieren dürfen: und was soll ich sagen, es war ein Traum. 

Eingang zum Café.
Mein Traum aus Mango-Maracuja mit Schokolade und Pistazienboden.
Danach ging es erstmal nach Hause, denn es wäre nicht mein Geburtstag, wenn ich mich zwischendurch nicht umgezogen hätte. Also neues Kleid und auf zum Abendessen. 



Den Abend habe ich dann mit kuscheln und lesen ausklingen lassen. Ein perfekter Tag, weil es mein Tag war. Das Wochenende wird jetzt auch aufregend, Eltern besuchen, Verwandtschaft sehen und am Montag ein Treffen mit meinen lieben Mädls (apropos lieb: die liebe Vpunkt von rundengherin hat ein paar herzerwärmende Worte zu meinem Geburtstag und zu unserer Freundschaft gefunden, vielen Dank nochmal dafür). Die Geburtstagswoche (ja sowas gibt es!) geht also noch ein Stückchen weiter. Und ich glaube an ein glückliches nächstes Jahr für mich, denn immerhin wurde es mit fantastischen Sonnenschein eingeleitet.

Samstag, 15. März 2014

Was die Braut in Spe liest und tut und macht.

Wie vielleicht dem ein oder anderen aufgefallen sein könnte, ich lese gern. Und als Hochzeitsplanerin haben sich da für mich einige neue Welten geöffnet. Wenn man sich über Hochzeiten informieren will kann man nämlich einiges Lesen: Zeitschriften, Blogs, Bücher. Und das habe ich auch getan. Zeit für ein kleines Zwischenfazit.

Die Zeitschriften: Als ich meine erste thematische Hochzeitszeitung in der Hand hielt war ich völlig aus dem Häuschen, die ganzen Kleider, Deko-Ideen und vor allem diese tollen Planungslisten. Ich habe dann erstmal so ziemlich alles gekauft, was der deutsche Markt in punkto Hochzeit anbietet. Und das war einiges aber nicht unüberschaubar viel (ca. 5-6 Zeitungen). Und was musste ich feststellen: das ist im Prinzip leider immer das gleiche. Wenn man dann im Besitz von unzähligen Zeitplänen ist, stellt man fest, das die sehr allgemein und so gar nicht aufs eigene Fest zugeschnitten sind (wie sollten sie auch). Also macht man die Liste an Ende eh selbst. Und nach dem hundersten Hochzeitskleid hat jeder irgendwann ein Black-out. Ist einfach zu viel und alles irgendwie zu identisch. 
Die zwei Hochzeitszeitschriften die ich dennoch sehr lieb gewonnen habe sind folgende: die "Braut & Bräutigam", wahrscheinlich weil sie meine erste Wahl war und ich schnell sentimental werde. Außerdem ist sie NRW regional, was schon seine Vorteile hat. Dann wäre da noch die "MarryMag", die einfach ganz anders ist. Keine 50 Seiten voller Kleider, sondern tolle DIY Ideen und Inspirationsquellen. Und nicht den 1001 Ablaufplan.
Was ich bei den meisten Zeitschriften wirklich zu bemängeln habe, ist die viele Werbung, die nicht als solche gekennzeichnet wird. Da werden Locations etc. angepriesen, die nicht das halten, was sie versprechen (ich habe gelernt!). Da sollte dann doch bitte einfach "Anzeige" drüber stehen. Besser finde ich da persönliche Empfehlungen der Redakteure, die wirklich bei der Suche nach Ringen, Brautkleidern und weiteren helfen. Denn immerhin bezahlt man für solche Zeitungen nicht wenig, da kann man schon erwarten, keine Schleichwerbung zu erhalten.

Die Blogs: Es gibt eine große, wenn nicht gar unüberschaubare Menge an Hochzeitsblogs. Ich persönlich lese am liebsten die Deutschen, finden kann man viele unter bloglovin' oder ähnlichen, oder man googlet einfach wild drauf los. Meine Lieblingsblog ist übrigens "Ein Hochzeitsblog", weil es da auch sehr viele persönliche Geschichten und Gastbeiträge von ehemaligen Bräuten gibt. Aber wie gesagt, am besten einfach mal durchwühlen.

Das Buch: Bücher zum Thema Hochzeit gibt es leider auch nicht wirklich viele und die paar, die es gibt, haben auch gern mal schlechte Kritiken. Deshalb habe ich bis letzte Woche auch meine Finger davon gelassen, aber dann war ich im Thalia, hatte einen Gutschein in der Hand und konnte nicht gegen meine innere Neugier standhalten. Daher habe ich mir "Wer Ja sagt, darf auch Tante Inge ausladen" von Thomas Sünder gekauft (und es noch am selben Tag durchgelesen, da kenn ich ja nichts.)
Worum gehts? Ein Hochzeits DJ berichtet aus seiner Sicht über Hochzeiten und verteilt viele Tipp und Ratschläge. Das ganze ist in sechs große Teile gegliedert.
Warum dieses Buch? Ganz ehrlich? Wegen dem Namen. Ich habe nämlich auch so eine schwierige Tante Inge, die eigentlich gar keine richtige Tante von mir ist. Gibts sojemanden eigentlich in jeder Familie? Bei mir stand nie zur Debatte, dass ich sie einlade, aber dennoch hat mich die Verbindung direkt magisch angezogen.
Wie hats gefallen? Es ist ein sehr durchwachsenes Buch. Also ich habe insgesamt so vier oder fünf gute Ansätze aufgenommen, was für ein ganzes Buch recht wenig ist. Teilweise ist es auch amüsierend geschrieben, aber manchmal nervt es einfach nur. Der DJ hat nämlich seinen eigenen Blick auf Hochzeiten, bei dem die Musik im Mittelpunkt und das Kleid der Braut schonmal unwichtig sein kann. Na ja. Er denkt schon irgendwie das er der Beste ist und alle Hochzeiten grandios werden, solang er am Start ist. Dinge wie individuelle Pärchen und Romantik sind ihm leider fremd. Im Mittelpunkt steht seine Party. Nun ja.
Weiterempfehlung? Jaein. Das muss wirklich jeder selbst entscheiden. Es liest sich sehr flüssig und macht hier und da auch Spaß, aber man sollte nicht zu viel erwarten.

So, ich hole langsam auf mit meiner Berichterstattung.
Und jetzt noch eine Kleinigkeit fürs Auge. Unsere Save-the-Date Karten. 100%ig selbstgemacht, mit eigenem Fingerabdruck und viel Liebe.

Ich liebe Stempel!

Freitag, 14. März 2014

Die Eisesserin

Der Frühling ist da und ich kann nicht aufhören mich darüber zu freuen. Um ihn dieses Jahr besonders herzlich zu begrüßen habe ich eine Art Eismarathon hinter mir: fünf Tage Eis essen nacheinander. Und damit das nachhaltig nicht nur auf dem Hüften, sondern auch im Gedächtnis bleibt möchte ich heut meine Top-fünf Eisdielen in Düsseldorf vorstellen. (Leider habe ich es natürlich verplant viele Fotos zu machen, aber ich traue einfach mal allen die Vorstellungskraft zu, die notwendig ist.) Ich kann sogar behaupten ein wenig Grundwissen mit in den Ring zu werfen, immerhin habe ich über ein Jahr in einer Eisdiele gejobbt. Alle Eisdielen haben was besonderes, sind also keine typischen italienischen Eisdielen.

Nummer 5: Herrtotti Eis Manufaktur, Brunnenstr. 4, Düsseldorf
Es gibt leckeres Eis und einige ausgefallene Sorten, was für mich immer ein Pluspunkt ist. Dafür ist die Kugel mit 1,00 € auch kein Schnäppchen. Leider war das Eis bei unserem Besuch etwas zu lange in der Kühlung, von daher nicht besonders cremig.
Nummer 4Yomaro, am Carlsplatz 6B, Düsseldorf 
Frozen Yohgurt Eis war im letzten Jahr der absolute Trend. Und auch dieses Jahr wird es wieder kommen, vor allem wenn es schön warm wird. Bei Yomaro gibt es eine wirklich große Auswahl an Toppings und Saucen und das Basis Eis schmeckt auch super lecker. Das Angebot: Medium Eis mit drei Toppings und Sauce nach Wahl gibt es für 4,50€.
Nummer 3Dulce, Nordstr. 32, Düsseldorf
Das Eis bei Dulce ist super lecker und auch sehr cremig. Außerdem hat es mit 16 Sorten mit die größte Auswahl der vorgestellten Eisdielen. Mein Favorit derzeit: Strawbeery and Cheesecake. Yammi. Leider steigen die Preise immer mehr, eine Kugel kostet mitlerweile 1,70 €. Die Kugeln sind dafür sehr groß.
Nummer 2: Unbehaun, Aachener Straße 159, Düsseldorf
Das Eis ist wirklich mega lecker und sehr preiswert. Es gibt keine Kugeln, sondern man sucht sich eine Bechergröße aus und dann wird es reingespachtelt. Die Auswahl ist überschaubar: man kann zwischen fünf Sorten wählen. Schoko, Vanille, Nuss, Erdbeere und Zitrone. Die Qualität ist absolut überzeugend, ich kann nur jedem raten da mal vorbei zu schauen.
Nummer 1: Nordmanns Eisfabrik, Herrmann - Ecke Ackerstraße, Düsseldorf
Meine absolute Lieblingseisdiele. Hier schmeckt alles wunderbar frisch, es gibt viele (auch außergewöhnliche) Sorten. Der Preis pro Kugel liegt wieder bei 1,00€, aber dafür ist es auch wirklich unglaublich lecker. Man muss sich (gerade an warmen Tagen) auf eine Schlange gefasst machen, die aber relativ schnell voran geht. Jeder, der in Düsseldorf wohnt, oder mal vorbei kommt, sollte dieses Eis probieren.

Dann wünsche ich mal allen einen schönen und genußvollen Frühling!

Donnerstag, 13. März 2014

Über den Status "verlobt"

Jetzt da es raus ist habe ich einiges aufzuholen. Immerhin habe ich mich schon zwei Monate durch die Höhen und Tiefen der Hochzeitsplanung geschlagen, das will verarbeitet werden. Und das geht am besten beim Schreiben. Also beginnen wir mit: ich sage es Freunden und Familie.
Während des Antrags waren meine Eltern zugegen und sie wurden klassisch auch vorher um Erlaubnis gebeten (allerdings recht kurzfristig vorher). Dennoch waren sie überrascht, haben sich aber gefreut. So wie auch die Schwiegereltern in Spe, meine Freunde, die Familie aus Thüringen. Eines hatten aber die meisten Gespräche gemeinsam: der Satz "Wir sind verlobt." ist für die meisten Menschen nicht gleichbedeutend mit "Wir werden dieses Jahr heiraten."
In der modernen Welt, in der sich Topmodelanwärterinnen im Fernsehen verloben, aber noch nicht richtig planen und überhaupt, hat der Status des Verlobt-seins eine völlig neue Rolle eingenommen. Früher war es so: man war verlobt, das ging so ca. (höchstens) ein Jahr lang, dann wurde geheiratet. Während der Verlobung hat man sich dann um die Hochzeit gekümmert, denn das will schnell angefangen werden (darauf werde ich demnächst sicher noch zu sprechen kommen). Heute ist die Verlobung zu so einem Teeny-Ding verkommen. Mark liebt Lisa und weil das "voll was ernstes ist" zieht Mark für Lisa einen Ring aus dem Kaugummiautomat (diese Dinger, die immer an den Bushaltestellen waren, als ich noch Kind war, ihr wisst was ich meine?) und fragt sie ob sie verlobt sein wollen. Heirat? Budget? Zukunftsplanung? Hat damit nichts zu tun. Es ist nur so ne festere Beziehung, die aber im Prinzip auch von heute auf morgen beendet werden kann. Dann wirft Lisa Mark den Ring einfach zurück. (Werfen nicht geben! Am besten ins Gesicht, Auge oder so kommt besonders dramatisch.)
Mich hat sowas schon immer geärgert. Wie kann sich eine Gesellschaft nur so verändern, das der Weg zum heiligsten Bund so banalisiert wird. Einfach ärgerlich.
Also wir heiraten und haben einen Termin. In diesem Jahr. Mit Planung und so. Für uns haben sich auf jeden Fall alle gefreut, auch wenn der ein oder andere überrascht war, dass wir es direkt dieses Jahr durchziehen wollen. Ach so und noch ein kleiner Tipp: Wenn ihr jemals von jemanden erfährt, das sie sich gerade verlobt hat fragt nie NIEMALS NIE ob sie schwanger ist. Das ist kränkend und gemein wenn es nicht zutrifft und sollte es der Fall sein, wird die Braut in Spe es euch auch so sagen.

Mittwoch, 12. März 2014

Jahre der Veränderung

Es gibt Jahre in denen scheinbar nichts passiert - faktisch passiert einiges, aber eher so grundsätzliches, das vielleicht nicht die größten Auswirkungen auf das weitere Leben haben wird. So wie letztes Jahr, da habe ich ausnahmsweise und sonst völlig untypisch für mich Sport gemacht. Und ich war in Paris, ein wirklich wunderschöner Urlaub. Aber beides hat mein Leben nicht nachhaltig verändert, der Sport hat sich spätestens zu Weihnachten wieder verabschiedet und Paris wird eine schöne Erinnerung bleiben.
Dagegen war 2009 ein aufregendes Jahr. Ich habe mein Abitur gemacht und mit dem Studium begonnen - vorher habe ich mich sogar noch für ein Fach entschieden und an der Uni beworben. Außerdem habe ich in diesem Jahr entschieden bei meinen Eltern auszuziehen (was ich im Februar des Folgejahres auch gemacht habe) und was mich in meiner Selbstständigkeit ein entscheidendes Stückchen weiter gebracht hat.
Dieses Jahr kündigt sich auch wieder als ein besonderes Jahr an. (Und damit kommen wir vom Vorspann zur eigentlichen Handlung, kurze Einleitungen kann ich scheinbar nicht.) Denn neben meinem immer näher rückenden Master-Abschluss steht eine super-mega-riesige Änderung an:
Ich werde heiraten. Nicht allein, sondern zusammen mit dem Traumfreund, jetzt Traumverlobten, bald Traummann.


Wie es dazu kam? Wir sind ja jetzt schon einige Zeit zusammen und ich habe immer klar gemacht was ich mir so vom Leben erhoffe (Mann, Kind, Hund und eventuell ein Pony und das alles als sehr selbstständige Frau.) Und der Traumverlobte hat das akzeptiert und (weil er ja sonst nicht der Traumverlobte wäre) sieht seine Zukunft ganz ähnlich (nur ein bisschen Ponyloser). Und da hat er sich zu Silvester, mit Feuerwerk und so, niedergekniet und mir die Fragen aller Fragen gestellt. Und ich habe ja gesagt. Das war wohl einer der schönsten und emotionalsten Momente in meinem Leben. Seitdem plane ich fröhlich vor mich hin, oder bewege mich von Krise zu Krise, je nach dem ob man das Glas lieber halb voll oder halb leer sehen will.
Warum ich das jetzt erst schreibe? Nun das hat zwei Gründe. Zum einen hatte ich den Plan es erst allen Herzensmenschen persönlich zu sagen und weil die nicht alle um die Ecke wohnen hat das seine Zeit gedauert. Und dann war ich noch nicht so sicher wie es mit dem Blog weitergehen soll: lasse ich das Experiment nach einem Jahr wieder sein (denn das ist bald erreicht) und will ich weiter machen. Nun ich will weiter schreiben, denn es macht Spaß, außerdem mache ich so mehr Fotos über die ich mich auch in vielen Jahren noch freuen kann. Nur das der Blog dieses Jahr vielleicht (mit großer Sicherheit) hochzeitslastiger wird.
Und hier DAS Verlobungslied überhaupt:




Sonntag, 9. März 2014

Muss das wirklich sein?

Ich lese wahnsinnig gern Bücher und wenn sie gut waren empfehle ich sie noch lieber weiter. Das mache ich häufig, nichts besonderes. Aber immer in dieser Reihenfolge: erst lesen, dann empfehlen. Doch es gibt eine Ausnahme (die gibt es doch immer, oder?) und die hat bei mir den einprägsamen Titel "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" von Jonas Jonasson. Warum ich das Buch so vielen ans Herz gelegt habe, ohne es mir vorher selbst zu Gemüte zu führen hatte zwei Gründe: erstens habe ich damals ein Praktikum in der Buchhandlung absolviert und irgendwas muss man ja empfehlen (außerdem war das Buch erst neu erschienen und DER Knaller, in aller Munde) und zweitens habe ich mich selbst immer vor dem Lesen gedrückt, denn obwohl alle positiv davon gesprochen haben und alle begeistert von der Empfehlung waren (auch im privaten Umfeld), hatte es für mich nicht den Anschein als ob es mir gefallen könnte. Und so habe ich mich immer und immer weiter davor gedrückt, aber irgendwann holen die Sünden einen ein. Wenn der Freund, der sonst nicht viel liest, begeistert vom Buch ist und immer wieder drängt: lies es! Und wenn die anderen Fragen, ob ich es nun auch mal gelesen habe. Und jetzt lesen alle den zweiten Teil (der wohl nicht so ne Bombe sein soll) und ich fühl mich irgendwie abgehängt. Also dachte ich mir, besser heute als morgen und schlug die erste Seite auf.

Die Frage die sich stellt: ist es notwendig über ein Buch zu schreiben das so ziemlich jeder, der grobes Interesse an Büchern hat schon gelesen, zumindest aber gehört hat? Klare Antwort: ist mir doch egal. Wenn ich mir die Mühe mache was zu lesen, schreibe ich auch drüber. Und in diesem Fall ist es zugleich ein Statement für all diejenigen, die das Buch aufgrund von meiner Empfehlung gelesen haben.
Also worum geht's? Da gibt es diesen Hunderjährigen, der aus seinem Fenster (im Altersheim) steigt und verschwindet. Heftige Überraschung oder? Na gut, ab jetzt gebe ich mir Mühe: Allan heißt der gute Mann, der in seinem Leben schon viel erlebt hat. Und das Buch spielt in zwei Zeiten, einmal die Gegenwart, diese Fluchtsituation, in die noch Polizei, eine kriminelle Bande, eine handvoll neue Freunde und ein Elefant verwickelt sind, und Allans Vergangenheit, in der sich eine Reihe politischer Persönlichkeiten wiederfinden. Eigentlich ist das Buch mehr ein amüsanter Lebensbericht als eine Geschichte, die auf ein klares Ziel zusteuert.
Wie ist es geschrieben? Nicht komplex, sehr fließend und lustig. Auch wenn ich dem Buch aus unerfindlichen Gründen sehr kritisch gegenüberstand musste ich immer wieder lachen, ja sogar laut. Durch die Zweiteilung entsteht zudem eine gewisse Dynamik, die zum weiterlesen motiviert. Es gibt bestimmt eine Million Verweise an reale Personen und Situationen (von denen ich, kritisch geschätzt, nur eine handvoll verstanden habe).
Die Moral von der Geschicht? Alles wird gut. Wirklich. Immer. Solang du dich nicht zu dumm anstellst und gute Absichten hast.
Weiterempfehlen? HAHA. Also ich würde es den Menschen, denen ich es empfohlen habe nochmal ans Herz legen (es hat ihnen ja auch allen gefallen). Auch wenn es eine ganz andere Sorte Buch ist als die, die ich sonst lese - Frauenkitsch privat, Weltliteratur für die Uni - hat es mir am Ende sehr gut gefallen und ich war ein bisschen traurig, als ich die letzte Seite zuklappte. Deshalb kann sich meiner Meinung nach jeder ran trauen, wenn er will. Und ich kann auch sehr gut nachvollziehen, warum der Hunderjährige das Buch des vergangenen Jahres war. Wirklich verdient.

Dienstag, 4. März 2014

Ich und der Fortschritt

Die Welt wandelt sich unglaublich schnell. Gestern noch Kassette gehört, heut gibts kein passendes Abspielgerät mehr dafür. Ich ich sehe ständig Menschen die unterwegs Musik über ihren MP3-Player hören, aber Walkmans scheinen ausgestorben. Und das ist nur ein kleiner Teil der Veränderung in der Welt (der Nebenbei erwähnt mit meinem eigentlichen Thema nicht wirklich was zu tun hat). Der wohl größte Wandel (neben den sinnvollen Technischen Gedöns, das uns das Leben wirklich erleichtert) findet in der schwammigen Welt des Social Media statt. Jeder hat ein Handy, fast jeder Facebook und der ein oder andere soll Gerüchten zufolge auch ab und an twitter und instagram nutzen. Da ich ja ein junger, hipper Mensch bin (der sich im Alltag selten als jung und noch viel, viel seltener als hipp bezeichnet), der am aktuellen Geschehen teilhaben will, gehöre ich nun ebenfalls zu den Twitterern (ich kenne den Fachausdruck nicht, gemeint sind auf jeden Fall Menschen die twittern) auf dieser Welt. Aufregend!
das letzte Bild vor Erstellung eines Twitter-Profils oder sinny neben blühenden Baum
Das Profil war relativ schnell angelegt - wenn man die Zeit, die ich fürs aussuchen des richtigen Fotos (das ich noch nicht gefunden habe) mal wegnimmt - und dann stand ich vor einem völlig neuen Problem. Der erste Tweet (Ladys and Gentleman, wir sind beim eigentlichen Thema angekommen). Zunächst dachte ich an etwas profanes:
Ich versuchs jetzt auch mal.
Hallo hier bin ich.
Willkommen in der Welt der 140 Zeichen.
Aber dann war ich mir nicht mehr so sicher. Erstens was die 140 Zeichen betrifft (ich bin kein Profi!) und zweitens ob das nicht irgendwie wahnsinnig lahm ist. Außerdem sahs neben mir eine Freundin, die ebenfalls Twitter-Frischling ist und vor dem gleichen "Problem" steht und der Auffassung ist, dass der erste Tweet was besonderes sein soll. Also sollte es etwas anspruchsvolles sein. Oder etwas das meinen Charakter super beschreibt. Nun ja, anspruchsvoll auf Knopfdruck kann ich nicht. Und mein Charakter mal eben schnell darlegen scheint auch nicht ganz praktikabel. Außerdem müsste ich dafür einen festen Charakter haben. Aber der ist immer stimmungsabhängig und entwickelt sich ja auch weiter. Ich meine was ist der eigene Charakter? Die Erziehung, das halten an Normen und Regeln (oder aber nicht) oder Hobbys? Ihr merkt, das geht in eine völlig falsche Richtung. Deshalb wurde das auch gestrichen. Aber was dann? Einfach etwas retweeten (das es sowas gibt, habe ich schon mitbekommen).
Und dann dachte ich über mich und meine bisherigen Versuche in der Social Media Welt nach. Und da gibt es meinen Blog. Und da dachte ich mir ok, dann halt so. Mein erster Tweet wird ein sehr langer und nicht gerade gradliniger Blogeintrag (das habe ich mir nicht vorher überlegt, das ist meine eigene kritische Auffassung dessen, was ich bis zu diesem Zeitpunkt geschrieben habe). Und das wars. Nun muss ich nur noch versuchen das ganze in Zukunft zu kürzen. Auf schätzungsweise 140 Zeichen.