Mittwoch, 12. März 2014

Jahre der Veränderung

Es gibt Jahre in denen scheinbar nichts passiert - faktisch passiert einiges, aber eher so grundsätzliches, das vielleicht nicht die größten Auswirkungen auf das weitere Leben haben wird. So wie letztes Jahr, da habe ich ausnahmsweise und sonst völlig untypisch für mich Sport gemacht. Und ich war in Paris, ein wirklich wunderschöner Urlaub. Aber beides hat mein Leben nicht nachhaltig verändert, der Sport hat sich spätestens zu Weihnachten wieder verabschiedet und Paris wird eine schöne Erinnerung bleiben.
Dagegen war 2009 ein aufregendes Jahr. Ich habe mein Abitur gemacht und mit dem Studium begonnen - vorher habe ich mich sogar noch für ein Fach entschieden und an der Uni beworben. Außerdem habe ich in diesem Jahr entschieden bei meinen Eltern auszuziehen (was ich im Februar des Folgejahres auch gemacht habe) und was mich in meiner Selbstständigkeit ein entscheidendes Stückchen weiter gebracht hat.
Dieses Jahr kündigt sich auch wieder als ein besonderes Jahr an. (Und damit kommen wir vom Vorspann zur eigentlichen Handlung, kurze Einleitungen kann ich scheinbar nicht.) Denn neben meinem immer näher rückenden Master-Abschluss steht eine super-mega-riesige Änderung an:
Ich werde heiraten. Nicht allein, sondern zusammen mit dem Traumfreund, jetzt Traumverlobten, bald Traummann.


Wie es dazu kam? Wir sind ja jetzt schon einige Zeit zusammen und ich habe immer klar gemacht was ich mir so vom Leben erhoffe (Mann, Kind, Hund und eventuell ein Pony und das alles als sehr selbstständige Frau.) Und der Traumverlobte hat das akzeptiert und (weil er ja sonst nicht der Traumverlobte wäre) sieht seine Zukunft ganz ähnlich (nur ein bisschen Ponyloser). Und da hat er sich zu Silvester, mit Feuerwerk und so, niedergekniet und mir die Fragen aller Fragen gestellt. Und ich habe ja gesagt. Das war wohl einer der schönsten und emotionalsten Momente in meinem Leben. Seitdem plane ich fröhlich vor mich hin, oder bewege mich von Krise zu Krise, je nach dem ob man das Glas lieber halb voll oder halb leer sehen will.
Warum ich das jetzt erst schreibe? Nun das hat zwei Gründe. Zum einen hatte ich den Plan es erst allen Herzensmenschen persönlich zu sagen und weil die nicht alle um die Ecke wohnen hat das seine Zeit gedauert. Und dann war ich noch nicht so sicher wie es mit dem Blog weitergehen soll: lasse ich das Experiment nach einem Jahr wieder sein (denn das ist bald erreicht) und will ich weiter machen. Nun ich will weiter schreiben, denn es macht Spaß, außerdem mache ich so mehr Fotos über die ich mich auch in vielen Jahren noch freuen kann. Nur das der Blog dieses Jahr vielleicht (mit großer Sicherheit) hochzeitslastiger wird.
Und hier DAS Verlobungslied überhaupt:




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