Sonntag, 6. April 2014

Städtetrip: diesmal Heidelberg

Das man zu viel zu tun hat, merke ich an drei Faktoren: erstens schaffe ich es nicht all meine Lieblingsserien zu schauen, zweitens komme ich mit dem Blogs lesen nicht hinterher und drittens blogge ich nicht, obwohl ich viel zu sagen habe.
Ich habe mal wieder das Auto meiner Mama als Leihgabe, übers verlängerte Wochenende, das ist immer toll. Und um das auszunutzen, versuchen der Freund und ich dann immer irgendwelche Ausflüge zu machen. Geplant war diesmal die Nordsee, allerdings wollte das Wetter im Norden nicht so, wie wir, also entschieden wir uns spontan um und steuerten den Süden an. Und da wir beide noch nie (zusammen) in Baden-Württemberg (blödester Bundesland Name überhaupt, den konnte ich mir schon als Kind nicht merken und auch heute verwechsel ich das ständig mit Brandenburg) waren, entschieden wir uns für Heidelberg. Die Stadt steht schon seit langem auf meiner imaginären zu-bereisen-Liste.


Ich fühle mich ja quasi überall wohl, wo es süßes gibt: da war ich in Heidelberg am richtigen Ort. Ein traumhafter Schokoladen, in dem ich mein ganzes Hab und Gut gegen Schokolade hätte tauschen können (was ich aber dank dem Freund nicht gemacht habe). Zusätzlich befinde ich mich in einer extremen Eis-Phase, die leider nicht stillbar ist. Man kann mich also jederzeit mit enorm großen Eisportionen abfüllen, ohne, dass ich genug bekommen könnte.

In diesem kleinen Becher sind 5(!) Sorten Eis: Haselnuss, Nougat (Favorit), Stracciatella, Pistazie und Maracuja.

Was mich ja extrem fasziniert sind kleine Gassen. Heidelberg hat da auch einiges zu bieten, eindeutig ein Punkt auf der pro Liste. Überhaupt ist die ganze Innenstadt voller schöner alter Gebäude, auch wenn in vielen von ihnen die typischen Läden sind, die sich in jeder Stadt wiederfinden.
Absolutes Highlight der Stadt, ist das Schloss.


Dafür muss man leider erstmal einen Berg erklimmen. Ich weiß nicht, ob es jedem Leser klar ist, aber ich bin kein Berg-Mensch. Für mich sind die kleinsten Hügel steile Berge. Ich bin ein Flachlandkind.


In folge dessen, war dieser Berg schon eine Art Hürde für mich. Die Steigung erkennt man recht gut, wenn man betrachtet wie die Bank gebaut ist auf der ich sitze. Schätzungsweise eine 90° Steigung (ich bin nicht sooo gut im Schätzen, übertreibe dafür aber gerne mal.)
Oben angekommen war dann richtig gut. Es hat sich definitiv gelohnt.


Dieses abgebrochene Mauerstück finde ich unglaublich beeindruckend.


Und der Ausblick über die Stadt und die Umgebung war großartig. Allgemein finde ich es super schön, dass die Stadt so im Grünen liegt.



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