Sonntag, 8. Juni 2014

Das war der Mai

Ich bin einfach kein Rückblick-Mensch. Wenn jemand die Kosten für etwas in Mark zurückrechnet bekomme ich Pickel. Sich hin und wieder an die schönen Erlebnisse zu erinnern finde ich gut, doch grundsätzlich bringt es meiner Meinung nach mehr, den Blick nach vorn zu richten. Gegenwart und Zukunft. Deshalb habe ich bis heute auch noch keine Monatsrückblicke veranstaltet. Schreib direkt darüber oder lass es bleiben. Auf der anderen Seite habe ich im Mai so viel erlebt, dass ich unmöglich nicht darüber schreiben kann. So here it comes: Mein erster Monatsrückblick selbstverständlich mit viel Bebilderung.

Glücklicherweise hat sich der Mai etappenweise als eines Frühlingsmonats würdig erwiesen und so gab es diese richtig guten Tage, nicht zu heiß, nicht zu kalt, perfekt zum spazieren/wandern. Das haben der Freund und ich kräftig ausgenutzt und die Flora und Fauna rund um Düsseldorf bestaunt.



Vorbei  an einem Bauernhof, wo man sich die Milch selbst abzapfen konnte (am Automat, nicht direkt an der Kuh). Haben wir direkt ausprobiert und aus dem Liter einen fein schmeckenden Pudding kreiert. Yammi. 

Der Mai war der Monat der Familie. Nach dem Wochenende mit dem Verlobten ging es übers Wochenende zu meinen Eltern. Mit denen verbringt man als quasi-Erwachsener leider viel zu wenig Zeit. Dadurch werden gemeinsame Wochenenden aber umso wertvoller und schöner.
Samstag haben wir einen Teilabschnitt des Rheinstiegs bestritten.



Sonntag ging es nach Zülpich zur Landesgartenschau. Einfach großartig, wie kreativ Ideen umgesetzt wurden. Und diese Blütenpracht. Also für alle, die sich ein wenig für Natur interessieren, aber einfach durch den Wald schlendern auf Dauer zu langweilig finden: Auf nach Zülpich. Dort warten auch kreative Ideen für Haus und Garten (und in meinem Fall: Inspirationen für die Hochzeit).


Der Familienmonat ist aber noch lange nicht zu Ende, das letzte Wochenende verbrachte ich mit meinen Cousinen und meiner Omi im Allgäu. Das war ein Geschenk von uns (Cousinen) an unsere Omi, weil sie die beste und tollste und ... naja weil sie einfach immer für uns da war und wir ihr etwas wiedergeben wollten. Genau, einfach mal noch mehr Zeit mit uns. Aber diesmal vor bezaubernder Kulisse.
Donnerstag war Tag der Anreise, wir haben die Zimmer unserer (wirklich gemütlichen) Ferienwohnung verteilt und sind Essen gegangen. Freitag ging es nach Füssen und zum Schloss Neuschwanstein. Das Wetter hatte schlechte Laune und so mussten wir uns mit Nieselregen und ganz viel Nebel begnügen. Hat uns aber nicht weiter bekümmert. Zum Schloss hoch ging es übrigens mit einer Pferdekutsche.


Samstag ging es zunächst nach Kempten auf den Markt. Buntes Treiben, leckere Wassermelone und einen Berg voll Kirschen. Danach fuhren wir quer durch Allgäuer Landstraßen zur Hörnerbahn. Eine Seilbahn, die uns in luftige Höhen verfrachtete.


Und natürlich haben wir Bekanntschaft mit den typischen Allgäuer Kühen gemacht. Die haben übrigens tatsächlich alle Glocken um den Hals.

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