Dienstag, 10. Juni 2014

Sturm und Meer

Letzte Nacht hat es gestürmt. Irgendwie war der romantische Gewitter-Aspekt schnell verflogen und es wurde immer ungemütlicher. Bäume die in Häuser und auf parkende Autos stürzten und nebenbei ganze Straßen versperrten. Dazu eine Menge Regen, der zu gigantischen Pfützen auf den Straßen führte. Ein gigantisches Chaos also. Um seelischen Abstand davon zu gewinnen, reise ich gedanklich ein weiteres Mal in die Vergangenheit. Genau eine Woche zurück.
Letzten Dienstag haben der Freund und ich ein Handtuch und eine Flasche Wasser eingepackt und sind an die Nordsee gefahren. Salzige Luft, angenehme Sonnenstrahlen auf der Haut und kühles Nass unter den Füssen. Genauso, wie man es sich vorstellt (und besser).
Zunächst wurde der kleine Touristen-/Kurort Norddeich erkundet.


Dann ging es zur Seehundauffangstation (griffiges Wort, oder?). Dort haben wir eine kleine Führung mitgemacht und unser Wissen bezüglich Seehunde ausgiebig erweitert. Das da unten ist übrigens der kleine Malte, ein Frühchen, er wird bald sein Fell wechseln. Das machen die Seehunde sonst im Bauch der Mama, die das ursprüngliche Fell mit der Nachgeburt loswird. Appetitliche Informationen, was?


Dann liefen wir Richtung Hafen, dort musste ein Cache gehoben werden, wenn wir schon mal so nördlich sind.


Und dann kam das Highlight: Füsse in das Wasser. Erst mit Treppe, dann am Strand. Es war kalt aber auch erfrischend und einfach wunderbar.




Zum Abschluss gab es noch ein ultimativ leckeres Spaghettieis mit extra viele Erdbeeren. Und als Stuhl hat ein Strandkorb gedient. Ein ganz bezaubernder Ausflug. Und eine willkommene Abwechslung zum Großstadtstress und Unwetter vor der eigenen Tür.


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