Donnerstag, 24. Juli 2014

Die schlechten Tage

Es gibt Menschen, die laufen durch die Welt als wären sie die Glücksbärchis in Person. Daneben gibt es Menschen, die jeden Tag deprimiert durch die Straßen schlendern und denen anscheinend niemals etwas Gutes erfährt. Der Großteil der Bevölkerung befindet sich irgendwo dazwischen, mal ein guter Tag, gelegentlich auch ein schlechter.
Die Menge an Literatur zum Thema Glück verdeutlicht eindrucksvoll, wie sehr wir alle glücklich werden wollen. Oder sollen. Tatsache ist, dass man Glück nicht ohne Unglück begreifen kann, dass die schönen Seiten des Lebens erst durch die grauen Phasen besonders strahlen können. 
Nur leider fehlt der Blick in die Zukunft vor allem an den Tagen, an denen er besonders wichtig wäre. Ich kenne niemanden, der durch die Gegend läuft und erzählt wie einsam/traurig/leer er sich fühlt, aber dass das ja alles kein Problem ist, weil es ja morgen schon wieder besser sein wird. Das wäre auch ehrlich gesagt ein bisschen schräg. Deshalb muss jeder seine eigene Methode finden, mit der sich schlechte Tage überwinden lassen.
Ich denke einige Fragen an sich selbst können zumindest helfen, einen guten Weg zu finden.

Mache ich Probleme lieber mit mir selbst aus, oder brauche ich viele Menschen um mich?
Überlege, entscheide und dann verkriechst du dich entweder oder rufst alle Freunde und Herzensmenschen an und bittest sie um Beistand.
Drinnen oder draußen?
Soll es die letzte und kuscheligste Ecke auf dem Sofa sein oder lieber ein Spaziergang an der frischen Luft, der den Kopf wieder freimacht? Alternativ können natürlich auch Bett oder Party angenehme Zufluchtsorte sein.
Süßes oder Saures?
Gönnst du dir eine riesige Packung Eis oder trainierst deinen Frust ab indem du endlich die neuen Joggingschuhe einläufst. Beides kann eine heilende Wirkung haben.

Natürlich hat jeder mal einen schlechten Tag, schwierig wird es aber, wenn sich diese häufen. Dann sollte früher oder später die Ursache dafür gesucht (und beseitigt) werden. Damit die schönen Tage wieder kommen.
Ich für meinen Teil ziehe mich übrigens lieber zurück und höre Musik. Denn auch diese vermark Wunden zu heilen.

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