Dienstag, 6. Januar 2015

Starten bei Null, oder besser nicht?

Da bin ich nun, eine der wenigen Bloggerinnen, die es nicht für nötig hielt, einen allumfassenden Jahresüberblick kurz vor Silvester zu schreiben. Ein letztes wehmütiges Zurückblicken, dann der kurze Trennungsschmerz, nur um sich kurz darauf in eine neue Beziehung zu stürzen. Willkommen 2015, ich erhoffe mir so viel von dir. Nein, so nicht.
Das letzte Jahr war für mich und meine Entwicklung entscheidend. Ich habe nicht nur eine Reihe toller Erlebnisse zu verbuchen, meine Masterarbeit angemeldet und damit die Vorstufe in Richtung Uni-freies Leben erreicht, ich habe auch meinen Liebsten geheiratet und somit eine (unwiderrufliche) Entscheidung getroffen. Für den Menschen, mit dem ich das Leben fortan bestreite.

Von 2015 ähnliche Resultate zu erwarten, wäre Wahnsinn. Dennoch befürchte ich, dass es nicht viel weniger aufregend wird. Sicherlich werde ich mit der Uni abschließen - die Masterarbeit ist weitgehend fertig - und somit vor dem Eintritt ins wirklich wahre Leben der Erwachsenen stehen. Das freut und ängstigt mich gleichermaßen. Die Erwartungen an das Jahr sind hoch, vielleicht kommt ein Umzug hinzu, vielleicht eine neue Stadt, vielleicht neue Menschen, ganz sicher ein neuer Lebensabschnitt.
Das alles kann aber nicht ohne Hinblick auf meine Vergangenheit betrachtet werden, alles hängt zusammen. Silvester und Neujahr habe ich damit verbracht, an meiner Masterarbeit zu schreiben. Die Tage gingen ineinander über, unterbrochen nur von einem Feuerwerk. Die Zeit hängt zusammen, ich habe Erwartungen an das neue Jahr, Aufgaben, Ideen, Wünsche. Doch mein Jahr beginnt irgendwie erst am 15.01. Die Masterarbeit ist dann abgegeben und meine überdimensionale to-do-Liste will abgearbeitet werden.
Auf dieser steht übrigens auch eine Blogveränderung. Alles neu. Aber immer noch gleich. So wie jedes Jahr.

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